19. Mai 2015

Der nachhaltige Warenkorb

Heute hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
Klimaschutz im Einkaufswagen: App „Der Nachhaltige Warenkorb“ informiert über umweltbewusste Ernährung
Lebensmittel belasten die Umwelt. 1,5 Tonnen des Treibhausgases CO2 verursacht jeder Deutsche pro Jahr durch seine Ernährung. Doch mit wenigen Schritten lässt sich die eigene Klimabilanz erheblich verbessern. Wie das genau funktioniert, das erklärt der Einkaufsratgeber „Der Nachhaltige Warenkorb“ (www.nachhaltiger-warenkorb.de). Yvonne Zwick, wissenschaftliche Referentin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung und unter anderem zuständig für das Thema nachhaltiger Konsum, hat die App mitentwickelt: „Jeder Vierte gibt an, nachhaltig einzukaufen. Die Realität in den Regalen sieht anders aus. Der Marktanteil von Bio-Produkten beträgt im Schnitt nur 3,5 Prozent; sie sind immer noch Nischenprodukte. Dabei können kleine Veränderungen bei unseren Einkaufsgewohnheiten viel bewirken.“
Die gesamte Pressemitteilung, die auch direkte Links zu den Apps umfasst (iPad, iPhone, Android, WindowsPhone), können Sie hier lesen...

3. Mai 2015

Wachstumsdebatte

Die Debatte um Wachstum, Fortschritt, Wohlstand und Nachhaltigkeit wurde hier im Blog immer wieder thematisiert. Vor kurzem hat Elisabeth von Thadden in der ZEIT vier aktuelle Buchbeiträge zu dieser Debatte in einem lesenswerten Beitrag vorgestellt: "Wachsen? Gedeihen!":
"Alle reden über Wachstum, diese drei sind schon weiter: Ein alter Bauer, ein junger Historiker und ein ehemaliger Minister suchen in ihren neuen Büchern nach Genügsamkeit, klugem Fortschritt und, alles in allem: Dem guten Leben."
Es handelt sich um die folgenden Bücher:
  • Wolfgang Schivelbusch, Das verzehrende Leben der Dinge. Versuch über die Konsumtion, Hanser Verlag, München 2015, 190 S., 19,90 €. 
  • Alberto Acosta, Buen vivir. Vom Recht auf ein gutes Leben, oekom verlag, München 2015, 208 S., 16,95 €.
  • Marcel Hänggi, Fortschrittsgeschichten. Für einen guten Umgang mit Technik, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main, 2015, 303 S., 12,99 €.
  • Pierre Rabhi, Glückliche Genügsamkeit, Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2015, 176 S., 18,00 €.

11. April 2015

Ökostromlabels

[Ein Gastbeitrag von Ulf Kuhn vom Projekt Energieinitiative.org]

Bei der Suche nach einem Ökostromtarif geben Ökostromlabels Orientierung

Ökostrom hat in den letzten Jahren in Deutschland stark an Bedeutung gewonnen, nicht zuletzt wegen dem Reaktorunglück in Fukushima. Das beweisen auch die Kundenzahlen bei den vier großen Ökostromanbietern in Deutschland. Allein der Stromanbieter Naturstrom hat nach dem Reaktorunglück 73.000 Neukunden gewonnen und täglich werden es mehr. Um mit dem Trend mitzuhalten, haben auch konventionelle Stromanbieter nun bestimmte Ökostromtarife im Angebot. Die alleinige Produktion von Ökostrom reicht allerdings nicht aus, um einen zusätzlichen Umweltnutzen zu erzielen. Damit ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht, muss der Ausbau erneuerbarer Energien finanziell gefördert werden. Welche Ökostromtarife einen Zusatznutzen für die Umwelt bringen, lässt sich anhand von bestimmten Labels und Zertifikaten leicht feststellen.

Was bedeutet: Zusatznutzen für die Umwelt?

Ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht dann, wenn der Stromanbieter den Ausbau erneuerbarer Energien finanziell fördert. Das geschieht durch einen Aufpreis, den die Stromkunden zahlen müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Wahl des Ökostromtarifs auf das Label zu achten. Aber nicht jedes Label garantiert auch einen zusätzlichen Umweltnutzen. Da der Begriff Ökostrom und damit auch die Ökostromlabels gesetzlich nach wie vor undefiniert sind, steht es den Stromanbietern offen, ihre eigenen Labels zu entwerfen. Um eine gute Wahl zu treffen und einen zusätzlichen Umweltnutzen zu erzielen, ist es empfehlenswert, die Labels zu kennen.

Welche Labels garantieren einen Zusatznutzen für die Umwelt?

Es gibt einige deutsche Labels und Zertifikate, die einen ökologischen Zusatznutzen garantieren. Zu den zwei bekanntesten und seriösesten gehören das OK-Power Label und das Grüner Strom Label, die beide von verschiedenen Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Verbraucherzentralen und anderen Institutionen getragen und gefördert werden. Jeder Stromanbieter, der sich seinen Ökostromtarif zertifizieren lassen möchte, verpflichtet sich mit dem OK-Power Label und dem Grüner Strom Label, einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien zu investieren. Auf diese Weise wird der Ökostromanteil im Strom-Mix gesteigert und die Energiewende beschleunigt. Aktuell liegt der Ökostromanteil bei knapp 26 % und er wird täglich höher.

Neben den beiden genannten Labels gibt es auch weitere, die seriös sind. Dabei handelt es sich um die Zertifikate des TÜV Nord, des TÜV Rheinland und der Landesgewerbeanstalt Bayern. Auch bei diesen Zertifikaten muss der Stromanbieter den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und ökologische Mindestvoraussetzungen erfüllen. Darüber hinaus muss der Stromanbieter seine Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom stetig erneuern. Die Zertifikate sind zwar seriös, genießen aber eine geringere Aussagekraft, da sie von Unternehmen getragen werden und keine Umweltschutzorganisationen dahinter stehen.

Der Schwindel mit den RECS-Zertifikaten

Neben den oben aufgeführten Labels und Zertifikaten existieren auch RECS-Zertifikate. Diese bezeugen eine Ökostromproduktion aus erneuerbaren Quellen, jedoch garantieren sie keinen Zusatznutzen für die Umwelt. Sie können außerdem europaweit gehandelt werden. Die meisten RECS-Zertifikate gelangen nach Norwegen, wo der gesamte Strombedarf ausschließlich mit Wasserkraft gedeckt wird. Pro hergestellter Megawattstunde Ökostrom bekommt der Produzent ein Zertifikat zugeteilt. Aufgrund der geringen Nachfrage in Norwegen ist der Preis für ein Zertifikat sehr gering.

Das macht sie für deutsche Stromanbieter interessant, die solche Zertifikate kaufen und ihren konventionell aus Kohle oder Atomkraft hergestellten Strom damit umetikettieren können. Anschließend kann der Strom als Ökostrom angeboten werden, wenn sich der Verkäufer dazu verpflichtet, dieselbe Menge konventionell hergestellten Stroms zu verkaufen. Auf diese Weise kann der Ökostromanteil sogar sinken, und es entsteht kein Zusatznutzen für die Umwelt hinsichtlich der Energiewende. Aufgrund dessen sollte man RECS-zertifizierte Ökostromtarife besser meiden.

Jeder kann die Energiewende unterstützen

Mit dem Umstieg zu einem Ökostromtarif kann die Energiewende direkt von jedem Einzelnen gefördert werden, da es zu Investitionen in erneuerbare Energien kommt. Einen guten Ökostromtarif kann man mit Hilfe von Vergleichsrechnern im Internet finden. Bei den Suchoptionen sollte allerdings angegeben werden, dass man einen Ökostromtarif möchte. Daneben sollte man bei den Suchoptionen auch die kleinstmöglichen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen wählen, um flexibel auf Preisänderungen reagieren zu können.

Weitere Informationen zum Thema Ökostrom, Ökostromlabels und zum Wechsel des Stromanbieters gibt es auf dem Portal Energieinitiative.

8. April 2015

40. BDIH Kosmetikfachtagung

Die Kosmetikfachtagung des BDIH findet am 12.05. und 13.05.2015 in Heidelberg statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in den folgenden Dokumenten:

Einladung [pdf, 196 kb]
Anmeldung [pdf, 107 kb]
Programm Tagung [pdf, 74 kb]
Programm Workshop [pdf, 63 kb]

2. April 2015

Kapitalismus und Klimawandel

Naomi Klein, eine der führenden Denkerinnen der (damals so genannten) Anti-Globalisierungs-Bewegung und Autorin des einflussreichen Buches "No Logo!", hat ein neues Buch veröffentlicht, das nun auch auf deutsch erschienen ist: "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima".

Der englische Originaltitel "This Changes Everything" verweist noch deutlicher auf das zentrale Thema, nämlich die immer offener zutage tretende Unmöglichkeit, den Klimawandel im Rahmen der vorherrschenden Wirtschaftsweise (wachstumsorientierter Kapitalismus) zu bekämpfen oder auch nur zu begrenzen. In einer Rezension auf dem Blog der LSE (London School of Economics and Political Science) heißt es:
Naomi Klein in her new book This Changes Everything presents a new way of looking at two major problems: disaster capitalism and climate change. Klein’s argument is that, while the majority of people think climate change is a threat, “we have not done the things that are necessary to lower emissions because those things fundamentally conflict with deregulated capitalism” which is the “reigning ideology” of our time (p. 18). At the heart of the book Klein is supplying society with a challenge: are we on the right path, are we doing the right things for ourselves and for the future, and is this the best we can be? Arguably her core message is one of social and environmental justice: “the solution to global warming is not to fix the world, but to fix ourselves” (p. 279).
     

15. März 2015

Big Data und Nachhaltigkeit

Die aktuelle Ausgabe (APuZ 11-12/2015) der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) befasst sich mit Big Data und enthält eine Reihe äußerst lesenswerter Aufsätze, allen voran einen Beitrag von Viktor Mayer-Schönberger, "Internet-Professor" in Oxford, mit dem Titel: "Was ist Big Data? Zur Beschleunigung des menschlichen Erkenntnisprozesses":
"Big Data ist also weniger eine neue Technologie denn eine neue oder jedenfalls signifikant verbesserte Methode der Erkenntnisgewinnung. Mit Big Data verbindet sich die Hoffnung, dass wir die Welt besser verstehen – und abgeleitet von diesem Verständnis bessere Entscheidungen treffen." (S. 14)
Mit eindrücklichen Beispielen schafft es der Autor, auf wenigen Seiten die wesentlichen Chancen und Risiken von Big Data zu verdeutlichen.

Ein weiterer Beitrag stammt von Rolf Kreibich und schlägt den Bogen zum Thema Nachhaltigkeit: Von Big zu Smart – zu Sustainable?:
"Die Konzepte von Big und Smart Data sollten sich hinsichtlich ihrer technischen und wirtschaftlichen Anwendungen den Zielen der Nachhaltigen Entwicklung unterordnen. Das ist bisher jedoch nicht erkennbar."

6. März 2015

Guardian: Serie zum Klimawandel

The Guardian, eine der angesehensten Zeitungen weltweit, startet eine große Serie zum Thema Klimawandel. Alan Rusbridger, Chefredakteur und Herausgeber, erläutert in einem sehr lesenswerten Artikel die Hintergründe und Inhalte: "Climate Change: why the Guardian is putting threat to Earth front and centre".

8. Januar 2015

Nachhaltiger Tourismus

Der folgende rund 5-minütige Film aus der Reihe WissensWerte erläutert einige Grundlagen des nachhaltigen Tourismus:

19. November 2014

Social Progress Index statt BIP

Wie Wohlstand (besser) gemessen werden kann und was das für unser Konzept von "Entwicklung" bedeutet, wurde an dieser Stelle schon mehrfach thematisiert, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Schlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" (siehe hier und hier). In einem 15-minütigen TED Talk klärt Michael Green über die Herkunft des nach wie vor dominanten Indikators, des BIP, auf und stellt mit dem "Social Progress Index" einen alternativen Weg vor, um "Fortschritt" zu messen:

27. September 2014

Wettbewerb zum Thema "ethischer Konsum"

Ohne eine grundlegende Änderung unserer Konsumgewohnheiten wird eine Wende zum Besseren nicht gelingen. Diese Einsicht scheint sich trotz Tendenzen wie green economy oder gar green growth zunehmend durchzusetzen. An dieser Stelle haben wir immer wieder auf Ressourcen und Ratgeber zum nachhaltigen Konsum von der Tee- und Gewürzkampagne über nachhaltigen Tourismus oder Geldanlagen bis hin zum nachhaltigen Warenkorb und einem bewährten Einkaufsratgeber hingewiesen.

I SHOP FAIR, ein Netzwerk für ethischen Konsum, bietet ebenfalls einschlägige Informationen und Lernmaterialien. Außerdem hat das Netzwerk aktuell einen Wettbewerb für Ideen zum nachhaltigen Konsum ausgeschrieben. Vielleicht haben Sie ja Interesse und eine gute Idee...

28. Juli 2014

APuZ: Nachhaltigkeit

Die heute erschienene Ausgabe 31-32/2014 der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung) befasst sich mit dem Thema "Nachhaltigkeit". Die Zeitschrift ist im Volltext online:
"Ins Blickfeld der internationalen Gemeinschaft ist nachhaltige Entwicklung, sustainable development, verstärkt seit den 1970er Jahren gerückt; wichtige Marksteine auf diesem Weg waren der Bericht der Brundtland-Kommission "Unsere gemeinsame Zukunft" 1987 sowie die UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Während sich Nachhaltigkeit als politischer Grundwert also etabliert zu haben scheint, droht der inflationäre Gebrauch des Begriffs seinen Gehalt zu verwässern."
Die enthaltenen Aufsätze im einzelnen:
  • Michael Bauchmüller: Schönen Gruß aus der Zukunft - Nachhaltigkeit soll eigentlich ein Kompass sein für eine Welt, die mit knappen Ressourcen sorgsam haushält. Längst ist der Begriff gekapert. Doch das ändert nichts an seiner Kraft.
  • Axel Bojanowski: Verwirrende Werbefloskel - Der Begriff "Nachhaltigkeit" verschleiert die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die zwischen Umwelt und Gesellschaft. Er liefert keine Antwort, sondern wirft Fragen auf.
  • Frank Uekötter: Ein Haus auf schwankendem Boden: Überlegungen zur Begriffsgeschichte der Nachhaltigkeit - Aus einem Spezialbegriff der Forstwirtschaft ist eine globale Leitvokabel geworden. Die Begriffsgeschichte eröffnet Perspektiven, ein Wort, das längst eine Aura der Beliebigkeit besitzt, neu zu entdecken.
  • Iris Pufé: Was ist Nachhaltigkeit? Dimensionen und Chancen - Nachhaltigkeit hat heute den Charakter eines normativen Leitbildes, das zugleich als Handlungsappell verstanden werden kann – und durchaus unternehmerische Chancen bietet. Ein einheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit fehlt jedoch.
  • Friedrun Erben / Gerhard de Haan: Nachhaltigkeit und politische Bildung - 2014 endet die von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE). Als Querschnittsaufgaben verstanden, sind BNE und politische Bildung in hohem Grade kompatibel.
  • Simone Kaiser /Michael Rehberg /Martina Schraudner: Shaping Future: Nachhaltige Technologiegestaltung durch Partizipation - In einer frühen, ergebnis- und technologieoffenen Beteiligung von Nicht-Expert(inn)en liegen enorme Nachhaltigkeitspotenziale: Es können neue inhaltliche Impulse für die Technologieentwicklung entstehen, zudem werden Legitimitätsdefizite vermieden.
  • Frank Kürschner-Pelkmann: Nachhaltige Wassernutzung - Wasser ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage. Trotzdem kommt es vielerorts zu Schadstoffeinleitungen und Verschwendung. Dabei gibt es überzeugende Konzepte und Beispiele für einen nachhaltigen Umgang mit dem Wasser.
  • Hans von Storch: Klimaservice: Nachhaltig "vorhersagen"? - Für viele bedeutet "Klimaservice" die Bereitstellung von Vorhersagen ähnlich der Wettervorhersage. Aber es gibt gravierende Unterschiede. Die Aufgabe, Klimawissen bedarfsgerecht zu vermitteln, ist bislang kaum verstanden worden.

20. Juli 2014

Gewürzkampagne

Der Wirtschaftswissenschaftler Günter Faltin hat in den 1980er Jahren die Teekampagne ins Leben gerufen - ein völlig neues Konzept ("Luxus durch Einfachheit"), das bis heute nicht nur nachhaltig, sondern auch erfolgreich funktioniert. 2012 erhielt die Kampagne beispielsweise den Nachhaltigkeitspreis der IHK Potsdam (siehe hier). An den Prinzipien der Teekampagne orientiert wurde nun in Berlin eine Gewürzkampagne gegründet, die auf dem Gebiet der Gewürze Nachhaltigkeit mit Qualität und einem geringen Preis zu verbinden versucht. Internetauftritt und Shop sind hervorragend gelungen, meine Probebestellung harrt noch der Verkostung. Wiwo Green stellt das Startup hier vor...

29. Juni 2014

FES Online-Akademie: Thema Nachhaltigkeit

Die Online-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) bietet Materialien zum Selbststudium: Neben Europa und Globalisierung zählt auch Nachhaltigkeit zu den Schwerpunktthemen:
"Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Was kann bzw. muss auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Nachhaltigkeit ist ein Querschnittsthema und stellt an Politik und Gesellschaft – lokal, national und international – immense Gestaltungsanforderungen, aber auch -möglichkeiten."
Der entsprechende Abschnitt widmet sich unter anderem folgenden Aspekten:
  • Nachhaltigkeit - was bedeutet das?
  • Querschnittsthema Nachhaltigkeit: Energie, Klima, Ressourcen, Konsum, Landwirtschaft
  • Nachhaltigkeit aus philosophischer Perspektive

17. Juni 2014

Hilfe beim Einkauf: Nachhaltiger Warenkorb

Der bekannteste Ratgeber für nachhaltigen Konsum ist „Der Nachhaltige Warenkorb”, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (www.nachhaltigkeitsrat.de) erstellt und regelmäßig aktualisiert wird. Dabei handelt es sich um eine knapp 100-seitige Broschüre, die man bestellen oder als pdf herunterladen kann. Außerdem stehen die Informationen auch online unter www.nachhaltiger-warenkorb.de zur Verfügung (mittlerweile auch als App).

Der Einkaufsführer deckt sowohl die täglichen Einkäufe (Lebensmittel, Textilien, Kosmetik etc.) als auch die seltenen Einkäufe (Haushaltsgeräte, TV, PC, Reisen etc.) und großen Anschaffungen (Auto, Möbel, Geldanlage etc.) ab. Ein großer Vorzug besteht auch darin, dass die vielen verschiedenen Label und Siegel einer Prüfung unterzogen und diesbezüglich Empfehlungen ausgesprochen werden, was der Orientierung der Verbraucher sehr dienlich ist.

23. Mai 2014

Energiewende: Stand der Dinge

Das Wirtschaftsmagazin brand eins hat einen ausführlichen und sehr informativen Artikel über die Energiewende aus der Ausgabe 4/2014 online freigeschaltet: "Unter Strom. Ein Überblick über den Stand der Dinge":
"Es fehlt zwar nicht an Ideen, doch es ist keine simple Lösung in Sicht. Eine solche kann auch dieser Beitrag nicht liefern, wohl aber Fakten, Korrekturen verbreiteter Missverständnisse und den Versuch einer Einordnung. So gehen wir auf den folgenden Seiten der Frage nach, welche Anteile die wesentlichen Energieträger in Deutschland, Europa und der Welt zur Stromversorgung beitragen und welche Rolle sie in Zukunft spielen könnten."