Ein neuer WissensWerte-Film beschäftigt sich
mit dem Thema Meer und Meeresschutz. Mehr
Informationen zum Projekt WissensWerte finden Sie unter www.wissenswerte.e-politik.de.
31. Mai 2016
Bedeutung der Meere - Erklärfilm
11. Mai 2016
Animation zur Erderwärmung
Die folgende Animation zeigt die Durchschnittstemperaturen der letzten 150 Jahre. Sie wurde von dem Klimaforscher Ed Hawkins und dem Grafiker Jan Fuglestvedt erstellt und basiert auf Daten des britischen Wetterdienstes.
Spiralling global temperatures from 1850-2016 (full animation) https://t.co/YETC5HkmTr pic.twitter.com/Ypci717AHq— Ed Hawkins (@ed_hawkins) 9. Mai 2016
17. März 2016
Neuer TED Talk von Al Gore zum Klimawandel
Seit vielen Jahren zählt Al Gore weltweit zu den wichtigsten Protagonisten in der Debatte um Klimawandel und Klimaschutz. Bekannt wurde er durch den aufrüttelnden Film und das Buch "Eine unbequeme Wahrheit". Regelmäßig tritt er mit sehenswerten Präsentationen bei TED Konferenzen auf (TED Speaker Al Gore):
- "Averting the climate crisis" (2006)
- "New thinking on the climate crisis" (2008)
- "What comes after An Inconvenient Truth" (2009)
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4. März 2016
Nachhaltige Ernährung durch fish farming
In diesem TED Talk spricht sich Mike Velings für fish farming aus, seiner Einschätzung nach die einzige Möglichkeit, die Weltbevölkerung nachhaltig zu ernähren:
8. Februar 2016
Nachhaltiges Wassermanagement
In einem knapp 14-minütigen TED Talk stellt David Sedlak (am Beispiel Kaliforniens, einem stark von Dürre betroffenen Gebiet) die vier Elemente eines nachhaltigen Umgangs mit Wasser vor:
27. Januar 2016
Eutopia: Klima und Nachhaltigkeit
In Eutopia, dem mehrsprachigen "Ideas for Europe Magazine", findet man in der Ausgabe "Climate and Sustainability" eine Auswahl anregender Debattenbeiträge zu den Themen dieses Blogs (Nachhaltigkeit, Klimawandel, Postwachstum, nachhaltiger Konsum etc.). Einige Beispiele:
- Ines Weller : Konsum, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
- Julian Kirchherr & Karsten Haustein : Turning down the heat
- Luciano Canova : The rhetoric of happiness and sustainable development: The practice of politics
- Jana Stöver : Zur Messung nachhaltiger Entwicklung
- Gaby Umbach : COP21 Paris: The ‘turning point in the world’s fight against unmanaged climate change’?
- Grischa Perino : Ist klimafreundlicher Konsum möglich?
- Dietmar J. Wetzel : Die neuen Grenzen des Wachstums und die Geburt der Décroissance-Bewegung
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13. Dezember 2015
Nachhaltige Weihnachten
Das Verbraucherportal "Der Nachhaltige Warenkorb" des Rates für Nachhaltige Entwicklung hat Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest veröffentlicht. In der Pressemitteilung werden die folgenden zehn Punkte genannt:
1. Umweltfreundliches Flackern: Gemütlicher Kerzenschein klingt harmlos, aber Kerzen werden häufig aus Erdöl (Paraffin) oder Palmöl (Stearin) hergestellt. Und dafür werden Regenwälder gerodet. Eine gute Alternative sind Bienenwachskerzen. Kerzen aus nachhaltig produziertem Stearin sind auch okay.
2. Grüne Erleuchtung: Damit die Stromrechnung einem nach dem Fest nicht die Stimmung vermiest, vorher in LED-Lichtschmuck investieren. LED-Lampen verbrauchen bis zu 85 Prozent weniger Energie als die alten Lichterketten mit Glühbirnen. Die Lichter sollten am besten mit Ökostrom brennen.
3. Faire Versuchung: Schokoweihnachtsmann ist nicht gleich Schokoweihnachtsmann. Wer fair gehandelte Schokolade kauft, unterstützt die Kakaobauern und sorgt dafür, dass sie mit dem Anbau auch ihre Familie ernähren können. Einfach beim Einkauf nach dem Fairtrade-Siegel schauen.
4. Tschüss Konsumterror! Shoppen, shoppen, shoppen? Oder: Einfach keinen unnötigen Krempel schenken. Langlebige, persönliche Geschenke machen am meisten Freude – vielleicht findet man die im Second-Hand. Mindestens genauso wertvoll: geschenkte Zeit.
5. Den Förster von nebenan kennenlernen: Kein Baum ist auch keine Lösung. Statt gespritzter und schnell gewachsener Bäume von Plantagen lieber ungespritzte Fichten, Tannen oder Kiefern bei regionalen Forstbetrieben kaufen. Noch eine Stufe höher auf der Ökoleiter: Regionale Öko-Weihnachtsbäume mit Siegel kaufen (z. B. EU-Biosiegel, FSC, Bioland, Naturland).
6. Futter für Naschkatzen statt Lametta: Ein bisschen weniger Bling-Bling: Den Weihnachtsbaum mit selbst gebastelten Papiersternen und Zapfen aus dem Wald schmücken. Oder gleich auf essbare Weihnachtsdeko setzen: Selbst gebackene Plätzchen oder Lebkuchen, echte Äpfel, Fruchtringe oder Schokokringel aufhängen.
7. Bahn statt Brummbrumm: Familie und Freunde wohnen nicht unbedingt um die Ecke. Für den Weg zum Fest möglichst den Bus oder die Bahn nehmen - und einfach mal Autofasten. Jede Bahnfahrt erspart der Umwelt im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto mehr als zwei Drittel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. Von Inlandsflügen ganz zu schweigen.
8. Festtagsmenü: klimafreundlich, nicht freudlos: Für den Festtagsschmaus Bio-Lebensmittel wählen. Noch besser ist's, wenn die noch aus der Region kommen. Am besten fürs Klima ist ein vegetarisches Menü. Wer nicht auf die Weihnachtsgans oder den Braten verzichten möchte, sollte nicht sparen, sondern ein paar Euro mehr ausgeben und ökologisch und regional erzeugtes Fleisch kaufen.
9. Kein Fest für die Tonne: Braten, Klöße, Plätzchen – nach dem Fest landen wertvolle und liebevoll zubereitete Lebensmittel häufig in der Tonne. Dagegen hilft: Weniger einkaufen, Reste abkühlen lassen und dann schnell in den Kühlschrank stellen, und am Tag danach Restemenüs zaubern. Weitere Möglichkeiten: Reste einfrieren oder Gästen als Gastgeschenk mitgeben.
10. Nix müssen: Das Weihnachtsfest sollte nicht zum Dauerstress ausarten. Auch nicht, weil das Fest auf Teufel komm raus ökologisch korrekt sein soll. Genießen. Pause machen. Innehalten. Sich selber und seinen Liebsten Zeit schenken.
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Rat für Nachhaltige Entwicklung
4. Dezember 2015
Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit
Die "Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit" (www.va-bne.de) der Universität
Bremen bietet 14 videobasierte
Lehrveranstaltungen zu verschiedenen Themen rund um nachhaltige Entwicklung, die kostenfrei belegt und im Selbststudium bearbeitet werden können. Es handelt sich u.a. um folgende Themen:
- Weltfinanzsystem und Nachhaltigkeit
- Technik, Energie und Nachhaltigkeit
- Menschliche Ernährung und ökologische Folgen
- Weltbevölkerung und weltweite Migration
- Sustainability Marketing
- Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Civic Ecology
- Nachhaltige Entwicklung
- Klimaschutz und Klimaanpassung 2.0
- Nachhaltigkeit und Unternehmensführung
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24. November 2015
Konsum und Nachhaltigkeit - Erklärfilm
Gestern ist ein neuer WissensWerte-Film erschienen. Er beschäftigt sich mit dem Thema „negative Externalitäten“. Die Produkte, die wir konsumieren, sind zu billig und verleiten uns so dazu, besonders viel zu kaufen. Damit werden Probleme wie Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung, Armut und Unterentwicklung verstärkt. Mehr Informationen zum Projekt WissensWerte finden Sie unter www.wissenswerte.e-politik.de
8. November 2015
Gut leben statt Wachstum und Entwicklung
Mit der Diskussion um décroissance bzw. Postwachstumsgesellschaft haben wir uns in diesem Blog schon mehrfach befasst (z.B. hier, hier und hier). Nun hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) das neue Buch von Barbara Muraca ins Programm aufgenommen. Der schmale Band mit dem Titel "Gut leben. Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums" bietet einen gelungenen Überblick über das Thema und kann hier bestellt werden. Die Beschreibung auf der bpb-Website liest sich folgendermaßen:
"Volkswirtschaften sind an Wettbewerb und Wachstum ausgerichtet. Zugleich mehren sich die Anzeichen, dass zentrale globale Probleme sich ökonomischen Lösungen entziehen: Das gilt für Forderungen nach einem gerechten Umgang mit Gütern ebenso wie für Fragen des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit oder der Partizipation. Welche Wege führen aus der Krise, welche Konzepte versprechen ein gutes Leben für möglichst alle Menschen? Wie weit können, müssen oder wollen wir in bestehende Strukturen eingreifen? Die Philosophin Barbara Muraca verweist auf die weltweite Postwachstumsbewegung und zeigt eine Vielzahl teils utopisch anmutender Stellschrauben der Veränderung auf. Sie lassen sich mit Regionalisierung, Demokratisierung, Entschleunigung, Vergemeinschaftung, mit Nachhaltigkeit und Rückbesinnung umreißen. Das Buch wirft Fragen auf und regt zum Nachdenken an."
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3. November 2015
Social Progress Index und die neuen Global Goals
Im September 2015 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDG = Sustainable Development Goals) verabschiedet, die bis 2030 erreicht werden sollen (siehe www.globalgoals.org). Sie lösen die Millennium-Entwicklungsziele ab (2001-2015). Michael Green setzt die Global Goals in Beziehung zu seinem Social Progress Index, der hier im Blog bereits vorgestellt wurde (siehe hier):
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14. Oktober 2015
Klimawandel und Menschenrechte
Mary Robinson, ehemalige irische Präsidentin (1990-1997) und Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen (1997-2002), bezeichnet 2015 als entscheidendes Jahr für den Kampf gegen den Klimawandel und bezeichnet ihn als "die größte Bedrohung für die Menschenrechte im 21. Jahrhundert":
13. Oktober 2015
41. BDIH Kosmetikfachtagung
Die Kosmetikfachtagung des BDIH findet am 01.12. und 02.12.2015 in Mannheim statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in den folgenden Dokumenten:
Einladung [pdf, 161 kb]
Anmeldung [pdf, 59 kb]
Programm Tagung [pdf, 88 kb]
Programm Workshop [pdf, 30 kb]
Einladung [pdf, 161 kb]
Anmeldung [pdf, 59 kb]
Programm Tagung [pdf, 88 kb]
Programm Workshop [pdf, 30 kb]
19. Mai 2015
Der nachhaltige Warenkorb
Heute hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
Klimaschutz im Einkaufswagen: App „Der Nachhaltige Warenkorb“ informiert über umweltbewusste ErnährungDie gesamte Pressemitteilung, die auch direkte Links zu den Apps umfasst (iPad, iPhone, Android, WindowsPhone), können Sie hier lesen...
Lebensmittel belasten die Umwelt. 1,5 Tonnen des Treibhausgases CO2 verursacht jeder Deutsche pro Jahr durch seine Ernährung. Doch mit wenigen Schritten lässt sich die eigene Klimabilanz erheblich verbessern. Wie das genau funktioniert, das erklärt der Einkaufsratgeber „Der Nachhaltige Warenkorb“ (www.nachhaltiger-warenkorb.de). Yvonne Zwick, wissenschaftliche Referentin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung und unter anderem zuständig für das Thema nachhaltiger Konsum, hat die App mitentwickelt: „Jeder Vierte gibt an, nachhaltig einzukaufen. Die Realität in den Regalen sieht anders aus. Der Marktanteil von Bio-Produkten beträgt im Schnitt nur 3,5 Prozent; sie sind immer noch Nischenprodukte. Dabei können kleine Veränderungen bei unseren Einkaufsgewohnheiten viel bewirken.“
3. Mai 2015
Wachstumsdebatte
Die Debatte um Wachstum, Fortschritt, Wohlstand und Nachhaltigkeit wurde hier im Blog immer wieder thematisiert. Vor kurzem hat Elisabeth von Thadden in der ZEIT vier aktuelle Buchbeiträge zu dieser Debatte in einem lesenswerten Beitrag vorgestellt: "Wachsen? Gedeihen!":
"Alle reden über Wachstum, diese drei sind schon weiter: Ein alter Bauer, ein junger Historiker und ein ehemaliger Minister suchen in ihren neuen Büchern nach Genügsamkeit, klugem Fortschritt und, alles in allem: Dem guten Leben."Es handelt sich um die folgenden Bücher:
- Wolfgang Schivelbusch, Das verzehrende Leben der Dinge. Versuch über die Konsumtion, Hanser Verlag, München 2015, 190 S., 19,90 €.
- Alberto Acosta, Buen vivir. Vom Recht auf ein gutes Leben, oekom verlag, München 2015, 208 S., 16,95 €.
- Marcel Hänggi, Fortschrittsgeschichten. Für einen guten Umgang mit Technik, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main, 2015, 303 S., 12,99 €.
- Pierre Rabhi, Glückliche Genügsamkeit, Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2015, 176 S., 18,00 €.
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