Posts mit dem Label Energiewende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Energiewende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

6. November 2016

Erhard Eppler und Niko Paech im Gespräch

Vor wenigen Tagen ist im oekom Verlag das Buch "Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution..." erschienen. Es handelt sich um ein von Christiane Grefe moderiertes Streitgespräch zwischen Erhard Eppler und Niko Paech. Der Verlag beschreibt das Buch in seiner Broschüre denk.stoff folgendermaßen:
"Es muss anders werden, damit es besser wird – aber wie wird es anders? Erhard Eppler und Niko Paech kämpfen seit Jahrzehnten für eine ökologische Wende und sind zentrale Vordenker ihrer jeweiligen Generation. Gerade deshalb streiten sie vortrefflich und leidenschaftlich über den richtigen Weg: Was kann die globalen Krisen noch stoppen? Ist »grünes Wachstum« Fluch oder Segen? Wie gelingt, wie weit reicht die Energiewende? Sind genügsamere Lebensstile in unserer Konsumgesellschaft mehr als eine Utopie? Und wer steht in der Pflicht: die Bürger oder die Politik?"
Zu den beiden Gesprächspartnern schreibt der Verlag:
"Als Politiker und Publizist war Erhard Eppler, der im Dezember 90 Jahre alt wird, einer der ersten, der auf die ökologische Krise und die Notwendigkeit zum Umdenken hingewiesen hat. Sein Buch »Ende oder Wende« (1975) trug wesentlich zur Entstehung und Entwicklung der Umweltbewegung in Deutschland bei. Beeinflusst hat er damals auch Niko Paech, der heute einer der profiliertesten Wachstumskritiker ist und mit seinem Buch »Befreiung vom Überfluss« zum führenden Vordenker der Postwachstumsgesellschaft wurde."
Einen Auszug aus dem Buch kann man bei Zeit Online lesen: "Verzichten oder grün wachsen".

8. September 2016

Abschied von fossilen Brennstoffen in Costa Rica

Eben erst wurde Costa Rica hier im Blog erwähnt als Spitzenreiter im Happy Planet Index, schon kommt die nächste Meldung mit dem sympathischen kleinen Staat im Titel. Dieses Mal geht es um die dortige Energiewende, die nun auch den Transportsektor von fossilen Brennstoffen befreien möchte. Einmal mehr kann Costa Rica zum Vorbild (nicht nur) für andere Entwicklungsländer werden:

17. März 2016

Neuer TED Talk von Al Gore zum Klimawandel

Seit vielen Jahren zählt Al Gore weltweit zu den wichtigsten Protagonisten in der Debatte um Klimawandel und Klimaschutz. Bekannt wurde er durch den aufrüttelnden Film und das Buch "Eine unbequeme Wahrheit". Regelmäßig tritt er mit sehenswerten Präsentationen bei TED Konferenzen auf (TED Speaker Al Gore):
  • "Averting the climate crisis" (2006)
  • "New thinking on the climate crisis" (2008)
  • "What comes after An Inconvenient Truth" (2009)
Seit wenigen Tagen ist ein neuer TED Talk zugänglich, der einerseits aufzeigt, wie katastrophal sich die Dinge entwickeln, der aber andererseits den Schwerpunkt darauf legt, zu zeigen, dass es Grund zum Optimismus gibt, v.a. wenn man auf die Entwicklung erneuerbarer Energien blickt:

11. April 2015

Ökostromlabels

[Ein Gastbeitrag von Ulf Kuhn vom Projekt Energieinitiative.org]

Bei der Suche nach einem Ökostromtarif geben Ökostromlabels Orientierung

Ökostrom hat in den letzten Jahren in Deutschland stark an Bedeutung gewonnen, nicht zuletzt wegen dem Reaktorunglück in Fukushima. Das beweisen auch die Kundenzahlen bei den vier großen Ökostromanbietern in Deutschland. Allein der Stromanbieter Naturstrom hat nach dem Reaktorunglück 73.000 Neukunden gewonnen und täglich werden es mehr. Um mit dem Trend mitzuhalten, haben auch konventionelle Stromanbieter nun bestimmte Ökostromtarife im Angebot. Die alleinige Produktion von Ökostrom reicht allerdings nicht aus, um einen zusätzlichen Umweltnutzen zu erzielen. Damit ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht, muss der Ausbau erneuerbarer Energien finanziell gefördert werden. Welche Ökostromtarife einen Zusatznutzen für die Umwelt bringen, lässt sich anhand von bestimmten Labels und Zertifikaten leicht feststellen.

Was bedeutet: Zusatznutzen für die Umwelt?

Ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht dann, wenn der Stromanbieter den Ausbau erneuerbarer Energien finanziell fördert. Das geschieht durch einen Aufpreis, den die Stromkunden zahlen müssen. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Wahl des Ökostromtarifs auf das Label zu achten. Aber nicht jedes Label garantiert auch einen zusätzlichen Umweltnutzen. Da der Begriff Ökostrom und damit auch die Ökostromlabels gesetzlich nach wie vor undefiniert sind, steht es den Stromanbietern offen, ihre eigenen Labels zu entwerfen. Um eine gute Wahl zu treffen und einen zusätzlichen Umweltnutzen zu erzielen, ist es empfehlenswert, die Labels zu kennen.

Welche Labels garantieren einen Zusatznutzen für die Umwelt?

Es gibt einige deutsche Labels und Zertifikate, die einen ökologischen Zusatznutzen garantieren. Zu den zwei bekanntesten und seriösesten gehören das OK-Power Label und das Grüner Strom Label, die beide von verschiedenen Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Verbraucherzentralen und anderen Institutionen getragen und gefördert werden. Jeder Stromanbieter, der sich seinen Ökostromtarif zertifizieren lassen möchte, verpflichtet sich mit dem OK-Power Label und dem Grüner Strom Label, einen Cent pro verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in erneuerbare Energien zu investieren. Auf diese Weise wird der Ökostromanteil im Strom-Mix gesteigert und die Energiewende beschleunigt. Aktuell liegt der Ökostromanteil bei knapp 26 % und er wird täglich höher.

Neben den beiden genannten Labels gibt es auch weitere, die seriös sind. Dabei handelt es sich um die Zertifikate des TÜV Nord, des TÜV Rheinland und der Landesgewerbeanstalt Bayern. Auch bei diesen Zertifikaten muss der Stromanbieter den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und ökologische Mindestvoraussetzungen erfüllen. Darüber hinaus muss der Stromanbieter seine Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom stetig erneuern. Die Zertifikate sind zwar seriös, genießen aber eine geringere Aussagekraft, da sie von Unternehmen getragen werden und keine Umweltschutzorganisationen dahinter stehen.

Der Schwindel mit den RECS-Zertifikaten

Neben den oben aufgeführten Labels und Zertifikaten existieren auch RECS-Zertifikate. Diese bezeugen eine Ökostromproduktion aus erneuerbaren Quellen, jedoch garantieren sie keinen Zusatznutzen für die Umwelt. Sie können außerdem europaweit gehandelt werden. Die meisten RECS-Zertifikate gelangen nach Norwegen, wo der gesamte Strombedarf ausschließlich mit Wasserkraft gedeckt wird. Pro hergestellter Megawattstunde Ökostrom bekommt der Produzent ein Zertifikat zugeteilt. Aufgrund der geringen Nachfrage in Norwegen ist der Preis für ein Zertifikat sehr gering.

Das macht sie für deutsche Stromanbieter interessant, die solche Zertifikate kaufen und ihren konventionell aus Kohle oder Atomkraft hergestellten Strom damit umetikettieren können. Anschließend kann der Strom als Ökostrom angeboten werden, wenn sich der Verkäufer dazu verpflichtet, dieselbe Menge konventionell hergestellten Stroms zu verkaufen. Auf diese Weise kann der Ökostromanteil sogar sinken, und es entsteht kein Zusatznutzen für die Umwelt hinsichtlich der Energiewende. Aufgrund dessen sollte man RECS-zertifizierte Ökostromtarife besser meiden.

Jeder kann die Energiewende unterstützen

Mit dem Umstieg zu einem Ökostromtarif kann die Energiewende direkt von jedem Einzelnen gefördert werden, da es zu Investitionen in erneuerbare Energien kommt. Einen guten Ökostromtarif kann man mit Hilfe von Vergleichsrechnern im Internet finden. Bei den Suchoptionen sollte allerdings angegeben werden, dass man einen Ökostromtarif möchte. Daneben sollte man bei den Suchoptionen auch die kleinstmöglichen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen wählen, um flexibel auf Preisänderungen reagieren zu können.

Weitere Informationen zum Thema Ökostrom, Ökostromlabels und zum Wechsel des Stromanbieters gibt es auf dem Portal Energieinitiative.

23. Mai 2014

Energiewende: Stand der Dinge

Das Wirtschaftsmagazin brand eins hat einen ausführlichen und sehr informativen Artikel über die Energiewende aus der Ausgabe 4/2014 online freigeschaltet: "Unter Strom. Ein Überblick über den Stand der Dinge":
"Es fehlt zwar nicht an Ideen, doch es ist keine simple Lösung in Sicht. Eine solche kann auch dieser Beitrag nicht liefern, wohl aber Fakten, Korrekturen verbreiteter Missverständnisse und den Versuch einer Einordnung. So gehen wir auf den folgenden Seiten der Frage nach, welche Anteile die wesentlichen Energieträger in Deutschland, Europa und der Welt zur Stromversorgung beitragen und welche Rolle sie in Zukunft spielen könnten."

17. März 2013

Freiburger Umweltkonvent internationaler Umweltpreisträger

Heute ist die "2nd International Convention of Environmental Laureates" in Freiburg zu Ende gegangen. Gekommen waren rund 80 Umweltpreisträger aus aller Welt. Dokumentiert findet man die Konferenz auf der Website des Veranstalters, der European Environment Foundation. Dort kann man sich auch das wichtigste Ergebnis der Zusammenkunft herunterladen, einen 3-seitigen "CALL FOR ACTION TO POLICY MAKERS AND PIONEERS OF CHANGE".

4. März 2013

Online-Dossier zur Energiepolitik

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ihr bemerkenswertes (Online-)Angebot zu Themen rund um Nachhaltigkeit ergänzt. Seit kurzem steht - neben den Dossiers zu Umwelt und Klimawandel - ein neues Online-Dossier zur Energiepolitik zur Verfügung. Themen sind unter anderem die Chancen und Risiken der Energiewende sowie Artikel zur Entwicklung des Strom-, Öl- und Erdgaspreises.

5. Januar 2013

dradio: Nachhaltigkeit und Wachstum

Der Deutschlandfunk hat am 03.01.2013 einen hochinteressanten Beitrag von Regina Kusch und Andreas Beckmann veröffentlicht: "Die Schwierigkeiten mit der Nachhaltigkeit". Es geht um die Energiewende und v.a. um die Frage, ob und wie sich Nachhaltigkeit und Wachstum vereinbaren lassen:
"Jede Partei und jedes Unternehmen schreibt sich heutzutage als Ziel die Nachhaltigkeit auf die Fahnen. Das generelle Wachstumsmodell stellen sie aber meistens nicht infrage. Wissenschaftler sind sich darüber uneins, ob sich Nachhaltigkeit und Wachstum tatsächlich kombinieren lassen."

17. Dezember 2012

Dimensionen der Energiewende

Die Energiewende zählt unbestritten zu den wichtigsten Vorhaben auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft. In den vergangenen Tagen sind im WiWo Green Blog gleich drei interessante und lesenswerte Beiträge zu diesem Thema erschienen, die ich an dieser Stelle empfehlen möchte:

1. Der Beitrag "Warum 100 Prozent Grünstrom 2030 billiger ist" von Benjamin Reuter zitiert mehrere Studien und berichtet von überraschenden Erkenntnissen.

2. Der Beitrag "Erneuerbare Energien: Wo sie jetzt schon bezahlbar sind" von Jan Willmroth hält als zentrales Ergebnis einer Studie der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien fest:
"Strom aus erneuerbaren Quellen ist mittlerweile oft der günstigste Weg, die vielen Millionen Menschen fernab von Netzen mit Strom zu versorgen."
3. Als Bretagne-Liebhaber hat mir schließlich der Beitrag "Gezeitenturbine: Bretagne testet Riesendynamo im Meer" von Andreas Menn besonders gefallen. Die Gezeiten zur Energiegewinnung zu nutzen - eine naheliegende Idee, denn im Unterschied zu Wind und Sonne ist auf Ebbe und Flut Verlass...

6. Dezember 2012

Neues Buch zu Klimawandel und Energiewende

In der Schriftenreihe der bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) ist soeben ein interessantes Buch erschienen, das die hervorragenden Informationen zu Themen rund um Nachhaltigkeit ergänzt, die von der bpb bereitgestellt werden und auf die wir schon mehrfach verwiesen haben (z.B. hier):

Sven Plöger (2012), Gute Aussichten für morgen. Wie wir den Klimawandel bewältigen und die Energiewende schaffen können, Schriftenreihe (Bd. 1296).

Die Kurzbeschreibung auf der bpb-Website, wo man das Buch auch für 4,50 EUR bestellen kann, liest sich so:
Donnerwetter: Auf anschauliche Weise schafft Sven Plöger in diesem Buch Verständnis für die Zusammenhänge im Klima- und Wettergeschehen. Er beleuchtet die Rolle der Interessengruppen in Forschung und Öffentlichkeit und zeigt, was Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und wir alle konkret für ein erträgliches Klima tun können.

29. November 2012

WiWo Green: neues Portal der Wirtschaftswoche zu green economy

Seit gestern ist das neue Portal zur green economy der Wirtschaftswoche online, das von nun an tagesaktuell über Themen rund um nachhaltiges Wirtschaften berichtet. Im Editorial schreibt Sebastian Matthes, der Leiter von WiWo Green:
Noch vor wenigen Jahren lösten grüne Positionen in der Wirtschaft heftige Abstoßungsreaktionen aus. Nachhaltiges Wirtschaften war eher in Reformhäusern Thema; allenfalls noch bei Ausnahme-Unternehmern wie dm-Gründer Götz Werner (...) oder Claus Hipp, der schon seit Jahrzehnten radikal auf Bio-Anbau setzt. In der Wirtschaft galten die beiden stets als Sonderlinge. Als knorrige Einzelgänger. Bewundernswert irgendwie. Aber eben nur irgendwie. Auf einmal sind sie Vorbilder. Plötzlich will jeder grün sein, als nachhaltig handelnder Unternehmer wahrgenommen werden...
Zur inhaltlichen Ausrichtung heißt es weiter in dem Editorial:
Seien es erneuerbare Energien, neue Mobilitätsformen, Konzepte für die Städte von Morgen oder schlicht Effizienztechniken – bei WiWo Green finden Sie von nun an tagesaktuell alles, was die grüne Wirtschaft bewegt. Wir wollen die spannendsten Technologien vorstellen, die kühnsten Visionäre porträtieren und zeigen, welche Unternehmen am mutigsten vorangehen. Aber WiWo Green legt auch den Finger in die Wunde: Wer versteckt seine schmutzige Realität nur hinter schönem Schein? Welche grünen Träume sind nicht mehr als Luftschlösser? (...) WiWo Green soll zugleich eine Plattform für die Vordenker der Szene werden. Wir haben daher eine große Zahl namhafter Gastautoren gewinnen können.
Die ersten Beiträge sind vielversprechend. Den RSS Feed habe ich bereits abonniert, denn es lohnt sich, diese neue Ressource im Auge zu behalten...

22. November 2012

Europäische Dimension der Energiewende

Cicero online hat gestern einen lesenswerten Artikel von Alexander Wragge zur europäischen Dimension der Energiewende veröffentlicht: "Vom ewigen Traum eines erneuerbaren Europa". Zurecht weist der Autor darauf hin, dass die europäische Integration mit dem Schuman-Plan (1950) und der EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, "Montanunion" 1951/52) sowie der EAG (Europäische Atomgemeinschaft, "EURATOM", 1957/58) ihre Wurzeln in diesem Bereich hat. Warum nicht aus der EAG eine Gemeinschaft für erneuerbare Energie machen? Ein sinnvolleres Zugpferd für die Integration lässt sich angesichts des Klimawandels kaum denken, nachdem "traditionelle" Europa-Motive wie Friedenssicherung verblasst und Projekte wie der Binnenmarkt (weitgehend) verwirklicht sind...

12. November 2012

Neues Bildungsangebot zum Thema Nachhaltigkeit

Das Hauptgutachten 2011 des WBGU (= Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) steht seit kurzem als Lehrveranstaltung zur Verfügung: "Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation". Untergliedert in 11 Einheiten gibt es jeweils ein einstündiges Vorlesungsvideo und halbstündige Experteninterviews. Die Einheiten werden unter dem Titel "World in Transition" im Rahmen der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit auf englisch angeboten. Das Gutachten untersucht die drei Transformationsfelder Energie, Urbanisierung und Landnutzung und schlägt 10 Maßnahmenbündel für die Transformation zur Nachhaltigkeit vor.

3. November 2012

Grüne Gründer - neue Studie

Ein Projekt des Borderstep Instituts (Institut für Innovation und Nachhaltigkeit) befasste sich mit der Situation von Start-ups im Bereich Nachhaltigkeit ("grüne Gründer"). Die Abschlusskonferenz des Forschungsvorhabens "Diffusionspfade für Nachhaltigkeitsinnovationen (D-Pfade)" fand am 18. Oktober 2012 in Berlin statt: "Erfolg und Scheitern 'grüner' Innovationen: Konsequenzen für die Energiewende". Auf der Website des Instituts finden sich die Tagungsunterlagen und die Präsentationen dieser Konferenz:

Präsentationen
  • Prof. Dr. Klaus Fichter, Dr. Jens Clausen, Borderstep Institut: Vorstellung des Forschungsvorhabens und theoretische Grundlagen
  • Dr. Jens Clausen, Borderstep Institut: Energiewende: Diffusionsstrategien für Wärmenetze
  • Dr. Ralph Hintemann, Borderstep Institut: Schlüsseltechnologie Green IT: Energieeffiziente Lösungen für Arbeitsplätze von morgen
  • Prof. Dr. Klaus Fichter, Borderstep Institut: Schlüsselakteure der Energiewende: Die zentrale Rolle von Startups und "Gründer-Pionieren"
  • Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut: „Grüne“ Innovationen: Wer sorgt dafür, dass sie zu einem breiten Erfolg werden?
Tagungsunterlagen
  • Diffusionspfade für Nachhaltigkeitsinnovationen: Das Forschungsvorhaben und seine Ergebnisse
  • Nachhaltige Wärmeversorgung: Schlüsselinnovationen für das "Stiefkind" der Energiewende
  • Green IT: Revolution im Büro
  • Start-ups: Produktpioniere für eine Green Economy
Außerdem kann man die komplette Studie von Klaus Fichter und Jens Clausen bestellen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse bietet der Rat für Nachhaltige Entwicklung auf seiner Website...

22. Oktober 2012

Energiewende

Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung "Das Parlament" widmet sich der Energiewende als Schwerpunktthema unter anderem mit den folgenden beiden Artikeln:

Jan Rübel: Schöne teure Welt
ENERGIEWENDE - Steigende Strompreise gefährden die ambitionierten Ziele für die Erneuerbaren Energien. Ein Besuch bei Sparern

Annette Sach: Die Last der Verbraucher
STROMPREISE - Fragen und Antworten zur Preisentwicklung

17. Oktober 2012

Franz Alt zur Debatte um Strompreise und Energiewende

Franz Alt hat sich auf seiner Website "Sonnenseite" in der Debatte um die (scheinbare) Verteuerung des Stroms durch die Energiewende mit ein paar grundlegenden Klarstellungen zu Wort gemeldet.
"Die Bedenkenträger ... sehen in diesen Tagen der Strompreisdiskussion ihre Stunde gekommen. In Zeiten des Zweifels und Angstmachens wird unendlich viel energiepolitischer Unsinn geredet und geschrieben. Die Energiewende sei zu teuer, zu unsozial und überhaupt nicht machbar."
Um das Niveau der Argumente zu veranschaulichen, verwendet er eine schöne Analogie:
"Als dem deutschen Kaiser Wilhelm II gemeldet wurde, dass Berta Benz mit einem Benzinauto von Mannheim nach Pforzheim gefahren sei, meinte der Kaiser: „Wir brauchen keine Autos – wir haben doch Pferde.“ Auf ähnlichem Niveau spielt sich zurzeit in Deutschland die Energiewende-Diskussion ab. Kein Wort über die Endlichkeit und die viel schneller steigenden Preise der alten Energieträger. Und kein Wort über die Kosten des Klimawandels. In hysterischen Zeiten wissen wir Deutsche oft wogegen wir sind, aber selten wofür."
Den gesamten Beitrag finden Sie hier...

5. Oktober 2012

Blog "Grüne Geschäfte": "Nachhaltige Energie für alle"

Integriert in ZEIT ONLINE findet sich ein interessanter Blog, der mit "Grüne Geschäfte" überschrieben ist -  Untertitel: "Wir können's besser: Das Blog für eine Wirtschaft, die Ressourcen und Klima schont". Betreut wird er von den beiden Journalistinnen Marlies Uken und Dagmar Dehmer (Kurzvorstellung der Autorinnen). Die Selbstbeschreibung liest sich so:
"Fast neun Milliarden Menschen könnten im Jahr 2050 auf dieser Welt leben. Konflikte sind da vorprogrammiert: um Energie, um sauberes Wasser, um wertvolle Rohstoffe, um eine intakte Natur. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt beginnen, besser zu wirtschaften – auf eine Weise, die Ressourcen und das Klima schützt. Dieses Blog stellt Unternehmen vor, die das schon heute machen und verfolgt Branchentrends. Es verfolgt die Politik und ihre Macher: Welche Ideen helfen, welche behindern den Umbau zu einer grünen Wirtschaft?" (Quelle).
Ein aktueller Blog-Beitrag befasst sich beispielsweise mit der UN-Initiative "Sustainable Energy for All" (Nachaltige Energie für alle) und deren Berater Kandeh Yumkella ...zum Posting

28. Juni 2012

Energiewende verständlich erklärt

Zu den Herkulesaufgaben auf dem Weg in Richtung nachhaltiger (Welt-)Gesellschaft zählt die Energiewende. Was es mit diesem komplexen Unterfangen auf sich hat, erklärt der Animationsclip aus der (durchweg hervorragenden) Reihe WissensWerte von e-politik auf eingängige Weise:


20. Juni 2012

Klimaretter.info für Grimme Online Award nominiert

Aus rund 1900 Vorschlägen hat das Grimme Institut 26 Websites für den Grimme Online Award 2012 nominiert. Zu den nominierten Angeboten im Bereich "Information" zählt "Das Magazin zur Klima- und Energiewende" Klimaretter.info, das auf der Website des Awards folgendermaßen beschrieben wird:
"Ob Biogas, Windkraft oder Atomausstieg, das Online-Magazin Klimaretter berichtet tagesaktuell über Themen rund um Klimawende und Energiepolitik. Neben Nachrichten und Hintergrundanalysen bietet die Website auch Tipps, um das tägliche Leben umweltfreundlicher zu gestalten und einen 'Klima-Lügendetektor', der Greenwash-Strategien von Politik und Wirtschaft aufdeckt. 2007 ins Leben gerufen, hat sich 'Klimaretter' zu einem bedeutenden deutschsprachigen Online-Magazin entwickelt, das sich mit dem Thema kompetent auseinandersetzt und dabei die Möglichkeiten und Probleme des Klimawandels und der Energiewende aufzeigt und die Leser zum Handeln auffordert."
Der (regelmäßige) Besuch des Online-Magazins lohnt sich, auch wenn es zum Gewinn des Preises nicht ganz gereicht hat...