Jeder Deutsche konsumiert im Schnitt knapp 90 kg Fleisch pro Jahr. Das ist zu viel und in vielerlei Hinsicht problematisch. Flächenverbrauch, Welternährung, Klimawandel, Tierrechte, Exportsubventionen, Umweltverschmutzung, Gesundheit – die industrielle Produktion von Fleisch ist in vielen Bereichen nicht nachhaltig.
Aber was genau sind die Probleme der industriellen Fleischproduktion? Was sind die globalen Auswirkungen? Und was kann dagegen getan werden? Dies sind die Fragen, denen der neue Clip der WissensWerte Reihe nachgeht:
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8. April 2014
17. November 2012
WWF-Studie: "Klimawandel auf dem Teller"
Vor wenigen Tagen (13.11.2012) hat der World Wide Fund for Nature (WWF) die Studie "Klimawandel auf dem Teller" vorgestellt. Das zentrale Ergebnis:
"Würden die deutschen Bundesbürger ihren Fleischkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren und weniger Lebensmittel auf den Müll werfen, könnten pro Jahr 67 Millionen Tonnen an Treibhausgasemissionen eingespart werden." (...) 'Wer in der Mittagspause statt Schinkenbrötchen oder Hamburger, die Pasta mit Tomatensauce oder Ratatouille wählt betreibt aktiven Klimaschutz', fasst Tanja Dräger de Teran, WWF-Referentin Klimaschutz und Ernährung die Ergebnisse der Studie (...) zusammen. 'Selbst wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das noch zu einer jährlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen. Das entspricht umgerechnet 75 Milliarden PKW-Kilometern.'"Die Studie kann hier als pdf [4,2 MB] heruntergeladen werden.
20. August 2012
Nachhaltigkeit anschaulich gemacht
Das Grenchner Tagblatt berichtet unter dem Titel "Nachhaltigkeit spielerisch erleben" über die Aktion "2000 Watt - Ich auch!" in Solothurn, die Nachhaltigkeit anschaulich macht, z.B. anhand von Schokoriegeln:
"Am Stand des Ökozentrum Langenbruck hat Felix Glatz-Böni ein Spiel parat: Auf Afrika, Asien, Nordamerika, Südamerika und Europa soll man 46 Schokoriegel so verteilen, wie dies dem täglichen Pro-Kopf-Verbrauch entspricht. Dass auf die Karten von Nordamerika und Europa am meisten Riegel kommen, ist jedem klar, das korrekte Resultat ist aber trotzdem beeindruckend: So konsumieren Nordamerika und Europa 27 und 12 der Riegel, während sich Asien mit 3 und Afrika und Südamerika je mit 2 begnügen."Ein weiteres Beispiel geht vom ökologischen Fussabdruck aus:
"Ein ähnliches Beispiel ist am Infostand von WWF sichtbar, wo der ökologische Fussabdruck verschiedener Länder gezeigt wird: «Wie viele Erden brauchen wir?», steht geschrieben. Darunter liegen drei Kugeln, eine davon symbolisiert die Erde und wiegt ein Kilogramm. Die anderen zwei stehen für die USA und Bangladesh, wobei diejenige der USA 5,2 Kilo wiegt und diejenige von Bangladesh 0,3 Kilo. Demnach würde der Energieverbrauch der USA 5,2 Erden brauchen, um die vorhandenen Ressourcen nicht zu überbeanspruchen, und Bangladesh würden 0,3 Erden genügen."Der Artikel zählt Tipps auf, wie man im Alltag nachhaltig handelt. Es geht auch um den Fleischkonsum: "... auf Fleisch sollte möglichst verzichtet werden, denn der CO2-Ausstoss, um ein Kilogramm Rindfleisch zu produzieren, entspricht immerhin einer Autofahrt von 1600 Kilometern." Weitere Informationen zum Thema "Wie handle ich nachhaltig?" finden Sie auch in dem bereits mehrfach erwähnten Online-Lehrbuch zum Thema Nachhaltigkeit, aus dem auch das folgende Schaubild stammt:
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Fleischkonsum,
Nachhaltigkeit,
Presse,
Wohlstand
4. August 2012
Was kostet ein Burger wirklich?
Es ist kein Geheimnis mehr, dass unser übermäßiger Fleischkonsum nicht nur uns schadet, sondern auch zu den größten Gefahren für das Klima zählt. Der Film "The Hidden Cost of Hamburgers" vom Center for Investigative Reporting (CIR) zeigt einige Probleme auf, die sich mit der industriellen Fleischproduktion verbinden, und berechnet die wahren Kosten eines Burgers.
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