- Ines Weller : Konsum, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit
- Julian Kirchherr & Karsten Haustein : Turning down the heat
- Luciano Canova : The rhetoric of happiness and sustainable development: The practice of politics
- Jana Stöver : Zur Messung nachhaltiger Entwicklung
- Gaby Umbach : COP21 Paris: The ‘turning point in the world’s fight against unmanaged climate change’?
- Grischa Perino : Ist klimafreundlicher Konsum möglich?
- Dietmar J. Wetzel : Die neuen Grenzen des Wachstums und die Geburt der Décroissance-Bewegung
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27. Januar 2016
Eutopia: Klima und Nachhaltigkeit
In Eutopia, dem mehrsprachigen "Ideas for Europe Magazine", findet man in der Ausgabe "Climate and Sustainability" eine Auswahl anregender Debattenbeiträge zu den Themen dieses Blogs (Nachhaltigkeit, Klimawandel, Postwachstum, nachhaltiger Konsum etc.). Einige Beispiele:
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4. Dezember 2015
Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit
Die "Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit" (www.va-bne.de) der Universität
Bremen bietet 14 videobasierte
Lehrveranstaltungen zu verschiedenen Themen rund um nachhaltige Entwicklung, die kostenfrei belegt und im Selbststudium bearbeitet werden können. Es handelt sich u.a. um folgende Themen:
- Weltfinanzsystem und Nachhaltigkeit
- Technik, Energie und Nachhaltigkeit
- Menschliche Ernährung und ökologische Folgen
- Weltbevölkerung und weltweite Migration
- Sustainability Marketing
- Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Civic Ecology
- Nachhaltige Entwicklung
- Klimaschutz und Klimaanpassung 2.0
- Nachhaltigkeit und Unternehmensführung
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19. Mai 2015
Der nachhaltige Warenkorb
Heute hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
Klimaschutz im Einkaufswagen: App „Der Nachhaltige Warenkorb“ informiert über umweltbewusste ErnährungDie gesamte Pressemitteilung, die auch direkte Links zu den Apps umfasst (iPad, iPhone, Android, WindowsPhone), können Sie hier lesen...
Lebensmittel belasten die Umwelt. 1,5 Tonnen des Treibhausgases CO2 verursacht jeder Deutsche pro Jahr durch seine Ernährung. Doch mit wenigen Schritten lässt sich die eigene Klimabilanz erheblich verbessern. Wie das genau funktioniert, das erklärt der Einkaufsratgeber „Der Nachhaltige Warenkorb“ (www.nachhaltiger-warenkorb.de). Yvonne Zwick, wissenschaftliche Referentin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung und unter anderem zuständig für das Thema nachhaltiger Konsum, hat die App mitentwickelt: „Jeder Vierte gibt an, nachhaltig einzukaufen. Die Realität in den Regalen sieht anders aus. Der Marktanteil von Bio-Produkten beträgt im Schnitt nur 3,5 Prozent; sie sind immer noch Nischenprodukte. Dabei können kleine Veränderungen bei unseren Einkaufsgewohnheiten viel bewirken.“
15. März 2015
Big Data und Nachhaltigkeit
Die aktuelle Ausgabe (APuZ 11-12/2015) der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) befasst sich mit Big Data und enthält eine Reihe äußerst lesenswerter Aufsätze, allen voran einen Beitrag von Viktor Mayer-Schönberger, "Internet-Professor" in Oxford, mit dem Titel: "Was ist Big Data? Zur Beschleunigung des menschlichen Erkenntnisprozesses":
Ein weiterer Beitrag stammt von Rolf Kreibich und schlägt den Bogen zum Thema Nachhaltigkeit: Von Big zu Smart – zu Sustainable?:
"Big Data ist also weniger eine neue Technologie denn eine neue oder jedenfalls signifikant verbesserte Methode der Erkenntnisgewinnung. Mit Big Data verbindet sich die Hoffnung, dass wir die Welt besser verstehen – und abgeleitet von diesem Verständnis bessere Entscheidungen treffen." (S. 14)Mit eindrücklichen Beispielen schafft es der Autor, auf wenigen Seiten die wesentlichen Chancen und Risiken von Big Data zu verdeutlichen.
Ein weiterer Beitrag stammt von Rolf Kreibich und schlägt den Bogen zum Thema Nachhaltigkeit: Von Big zu Smart – zu Sustainable?:
"Die Konzepte von Big und Smart Data sollten sich hinsichtlich ihrer technischen und wirtschaftlichen Anwendungen den Zielen der Nachhaltigen Entwicklung unterordnen. Das ist bisher jedoch nicht erkennbar."
6. März 2015
Guardian: Serie zum Klimawandel
The Guardian, eine der angesehensten Zeitungen weltweit, startet eine große Serie zum Thema Klimawandel. Alan Rusbridger, Chefredakteur und Herausgeber, erläutert in einem sehr lesenswerten Artikel die Hintergründe und Inhalte: "Climate Change: why the Guardian is putting threat to Earth front and centre".
28. Juli 2014
APuZ: Nachhaltigkeit
Die heute erschienene Ausgabe 31-32/2014 der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung) befasst sich mit dem Thema "Nachhaltigkeit". Die Zeitschrift ist im Volltext online:
"Ins Blickfeld der internationalen Gemeinschaft ist nachhaltige Entwicklung, sustainable development, verstärkt seit den 1970er Jahren gerückt; wichtige Marksteine auf diesem Weg waren der Bericht der Brundtland-Kommission "Unsere gemeinsame Zukunft" 1987 sowie die UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Während sich Nachhaltigkeit als politischer Grundwert also etabliert zu haben scheint, droht der inflationäre Gebrauch des Begriffs seinen Gehalt zu verwässern."Die enthaltenen Aufsätze im einzelnen:
- Michael Bauchmüller: Schönen Gruß aus der Zukunft - Nachhaltigkeit soll eigentlich ein Kompass sein für eine Welt, die mit knappen Ressourcen sorgsam haushält. Längst ist der Begriff gekapert. Doch das ändert nichts an seiner Kraft.
- Axel Bojanowski: Verwirrende Werbefloskel - Der Begriff "Nachhaltigkeit" verschleiert die komplexen Zusammenhänge in der Natur und die zwischen Umwelt und Gesellschaft. Er liefert keine Antwort, sondern wirft Fragen auf.
- Frank Uekötter: Ein Haus auf schwankendem Boden: Überlegungen zur Begriffsgeschichte der Nachhaltigkeit - Aus einem Spezialbegriff der Forstwirtschaft ist eine globale Leitvokabel geworden. Die Begriffsgeschichte eröffnet Perspektiven, ein Wort, das längst eine Aura der Beliebigkeit besitzt, neu zu entdecken.
- Iris Pufé: Was ist Nachhaltigkeit? Dimensionen und Chancen - Nachhaltigkeit hat heute den Charakter eines normativen Leitbildes, das zugleich als Handlungsappell verstanden werden kann – und durchaus unternehmerische Chancen bietet. Ein einheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit fehlt jedoch.
- Friedrun Erben / Gerhard de Haan: Nachhaltigkeit und politische Bildung - 2014 endet die von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE). Als Querschnittsaufgaben verstanden, sind BNE und politische Bildung in hohem Grade kompatibel.
- Simone Kaiser /Michael Rehberg /Martina Schraudner: Shaping Future: Nachhaltige Technologiegestaltung durch Partizipation - In einer frühen, ergebnis- und technologieoffenen Beteiligung von Nicht-Expert(inn)en liegen enorme Nachhaltigkeitspotenziale: Es können neue inhaltliche Impulse für die Technologieentwicklung entstehen, zudem werden Legitimitätsdefizite vermieden.
- Frank Kürschner-Pelkmann: Nachhaltige Wassernutzung - Wasser ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage. Trotzdem kommt es vielerorts zu Schadstoffeinleitungen und Verschwendung. Dabei gibt es überzeugende Konzepte und Beispiele für einen nachhaltigen Umgang mit dem Wasser.
- Hans von Storch: Klimaservice: Nachhaltig "vorhersagen"? - Für viele bedeutet "Klimaservice" die Bereitstellung von Vorhersagen ähnlich der Wettervorhersage. Aber es gibt gravierende Unterschiede. Die Aufgabe, Klimawissen bedarfsgerecht zu vermitteln, ist bislang kaum verstanden worden.
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29. Juni 2014
FES Online-Akademie: Thema Nachhaltigkeit
Die Online-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) bietet Materialien zum Selbststudium: Neben Europa und Globalisierung zählt auch Nachhaltigkeit zu den Schwerpunktthemen:
"Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Was kann bzw. muss auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Nachhaltigkeit ist ein Querschnittsthema und stellt an Politik und Gesellschaft – lokal, national und international – immense Gestaltungsanforderungen, aber auch -möglichkeiten."Der entsprechende Abschnitt widmet sich unter anderem folgenden Aspekten:
- Nachhaltigkeit - was bedeutet das?
- Querschnittsthema Nachhaltigkeit: Energie, Klima, Ressourcen, Konsum, Landwirtschaft
- Nachhaltigkeit aus philosophischer Perspektive
13. Dezember 2013
Fundgrube: Blogs zum Klimawandel
David Pachali hat vergangene Woche auf Carta einen hervorragenden Beitrag mit dem Titel "Gibt es eine deutsche Klimablogosphäre?" veröffentlicht. Die Liste an einschlägigen Blogs, die er zusammengetragen hat, ist beeindruckend, so beispielsweise diejenigen von Klimaforschern:
- Die von den Klimaforschern Stefan Rahmstorf und Andreas Levermann vom Potsdam-Institut und dem Leibniz-Meeresforscher Martin Visbeck geführte Klimalounge
- Das Umweltforsch-Blog auf der Scilogs-Plattform. Der Klimaökonom Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, weitere UFZ-Forscher und Gastautor/innen nehmen hier vor allem wirtschaftliche Aspekte und internationale Klimapolitik in den Blick – oder betrachten etwa die Klimaverhandlungen auch einmal spieltheoretisch
- Die Klimazwiebel, die von den Helmholtz-Meeresforscher/innen Hans von Storch, Birgit Hünicke, Werner Krauss und weiteren Autoren geführt wird. Besonders Vermischungen von Forschung und Politik werden hier kritisch betrachtet; die Autor/innen suchen die Debatte mit allen Lagern
- Die Beiträge von Klimaforschern der ETH Zürich wie Reto Knutti oder Anthony Patt im Zukunftsblog der Hochschule. Das thematisch breiter aufgestellte Blog hat im Oktober das ETH-Klimablog abgelöst
- Primaklima bei den Scienceblogs: Auch Autor Georg Hoffmann kommt aus der Forschung, das Blog hat aber einen eher pointierten Tonfall, nimmt Vorträge auseinander oder widmet sich dem „Umweltbundesamtsbroschürenentrüstungszug”
- Auch das von Jürgen und Klaus Ragaller geführte Klimablog, Letzterer ehemals Direktor bei ABB und bei der Schweizer Akademie der Technischen Wissenschaften tätig, nimmt vor allem Neues aus den Klimawissenschaften in den Blick
2. Mai 2013
BpB: Online-Dossier zum Thema Klimawandel
Die Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) hat das in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und dem Deutschen Hygiene-Museum erstellte Online-Dossier zur Thema Klimawandel um weitere Abschnitte ergänzt. Der Inhalt in der Übersicht:
Startseite des Online-Dossiers Klimawandel
Startseite des Online-Dossiers Klimawandel
4. März 2013
Online-Dossier zur Energiepolitik
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ihr bemerkenswertes (Online-)Angebot zu Themen rund um Nachhaltigkeit ergänzt. Seit kurzem steht - neben den Dossiers zu Umwelt und Klimawandel - ein neues Online-Dossier zur Energiepolitik zur Verfügung. Themen sind unter anderem die Chancen und Risiken der Energiewende sowie Artikel zur Entwicklung des Strom-, Öl- und Erdgaspreises.
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29. November 2012
WiWo Green: neues Portal der Wirtschaftswoche zu green economy
Seit gestern ist das neue Portal zur green economy der Wirtschaftswoche online, das von nun an tagesaktuell über Themen rund um nachhaltiges Wirtschaften berichtet. Im Editorial schreibt Sebastian Matthes, der Leiter von WiWo Green:
Noch vor wenigen Jahren lösten grüne Positionen in der Wirtschaft heftige Abstoßungsreaktionen aus. Nachhaltiges Wirtschaften war eher in Reformhäusern Thema; allenfalls noch bei Ausnahme-Unternehmern wie dm-Gründer Götz Werner (...) oder Claus Hipp, der schon seit Jahrzehnten radikal auf Bio-Anbau setzt. In der Wirtschaft galten die beiden stets als Sonderlinge. Als knorrige Einzelgänger. Bewundernswert irgendwie. Aber eben nur irgendwie. Auf einmal sind sie Vorbilder. Plötzlich will jeder grün sein, als nachhaltig handelnder Unternehmer wahrgenommen werden...Zur inhaltlichen Ausrichtung heißt es weiter in dem Editorial:
Seien es erneuerbare Energien, neue Mobilitätsformen, Konzepte für die Städte von Morgen oder schlicht Effizienztechniken – bei WiWo Green finden Sie von nun an tagesaktuell alles, was die grüne Wirtschaft bewegt. Wir wollen die spannendsten Technologien vorstellen, die kühnsten Visionäre porträtieren und zeigen, welche Unternehmen am mutigsten vorangehen. Aber WiWo Green legt auch den Finger in die Wunde: Wer versteckt seine schmutzige Realität nur hinter schönem Schein? Welche grünen Träume sind nicht mehr als Luftschlösser? (...) WiWo Green soll zugleich eine Plattform für die Vordenker der Szene werden. Wir haben daher eine große Zahl namhafter Gastautoren gewinnen können.Die ersten Beiträge sind vielversprechend. Den RSS Feed habe ich bereits abonniert, denn es lohnt sich, diese neue Ressource im Auge zu behalten...
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23. November 2012
UNEP: Emissions Gap Report 2012
Nach der Weltbank hat nun auch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in der Vorwoche des Klimagipfels einen neuen Bericht veröffentlicht, den seit 2010 jährlich erstellten "Emissions Gap Report". Die bereits im Titel des Berichts angesprochene Lücke (gap) zwischen den zum Klimaschutz notwendigen und den tatsächlichen Emissionen sind einmal mehr beträchtlich. Weitere Informationen:
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15. November 2012
Nachhaltiger Tourismus
Seit 1998 ist der internationale Tourismus mit Einnahmen über 500 Milliarden US-Dollar die größte Exportindustrie der Welt. Tatsächlich setzt die Branche aber noch deutlich mehr um, denn zu den 700 Millionen Auslandreisen kommen noch 2,3 Milliarden Touristen, die ihren Urlaub zuhause verbringen. Die Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) schätzt die Gesamteinnahmen auf jährlich 1,7 Billionen US-Dollar.
Auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Weltgesellschaft spielt diese Wachstumsbranche deshalb eine wichtige Rolle. Und tatsächlich werben die großen Tourismuskonzerne seit einigen Jahren mit Begriffen wie "Ökotourismus" oder "sanfter Tourismus". Das darf aber, so Norbert Suchanek, nicht darüber hinwegtäuschen, dass "ungehindert drei für die Umwelt und die soziale wie ökonomische Situation in den Entwicklungsländern gefährliche Tourismustrends" zunehmen, nämlich der Trend zu immer mehr Fernreisen, immer mehr All-inclusive-Reisen und immer mehr Kreuzfahrtreisen. Die problematischen Folgen dieser Trends zeigt der Autor in einem Aufsatz auf, der auf der Website der bpb zur Verfügung steht:
Auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Weltgesellschaft spielt diese Wachstumsbranche deshalb eine wichtige Rolle. Und tatsächlich werben die großen Tourismuskonzerne seit einigen Jahren mit Begriffen wie "Ökotourismus" oder "sanfter Tourismus". Das darf aber, so Norbert Suchanek, nicht darüber hinwegtäuschen, dass "ungehindert drei für die Umwelt und die soziale wie ökonomische Situation in den Entwicklungsländern gefährliche Tourismustrends" zunehmen, nämlich der Trend zu immer mehr Fernreisen, immer mehr All-inclusive-Reisen und immer mehr Kreuzfahrtreisen. Die problematischen Folgen dieser Trends zeigt der Autor in einem Aufsatz auf, der auf der Website der bpb zur Verfügung steht:
Norbert Suchanek, Die dunklen Seiten des globalisierten Tourismus. Zu den ökologischen, ökonomischen und sozialen Risiken des internationalen Tourismus; in: Aus Politik und Zeitgeschichte 47/2001.Wer sich über nachhaltigen Tourismus informieren will, kann sich beispielsweise folgende Online-Angebote anschauen:
- Die UNWTO hat dem Bereich "Sustainable Development of Tourism" einen eigenen Bereich im Rahmen des Internetauftritts gewidmet. Ein Fokusthema dort ist "Climate Change & Tourism".
- Die britische NGO TourismConcern setzt sich für "ethischen Tourismus" ein. Auf der Website finden sich Unterrichtsmaterialien und Hinweise, was wir alle als Touristen (besser) machen können.
- Die Website Green Travel bezeichnet sich selbst als "Das Portal für umweltbewusstes Reisen" und listet u.a. eine Vielzahl von Umweltsiegeln auf, die beim Planen einer Reise von Nutzen sein könnten.
- Beim ForumAndersReisen, einem Zusammenschluss von rund 150 kleineren deutschen Reiseveranstaltern mit dem Fokus Nachhaltigkeit, findet man in einer Datenbank direkt nachhaltige Reiseangebote.
- Mehr zum Thema und weiterführende Links bieten u.a. das österreichische Nachhaltigkeitsportal oder das dortige Schulportal...
12. November 2012
Neues Bildungsangebot zum Thema Nachhaltigkeit
Das Hauptgutachten 2011 des WBGU (= Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) steht seit kurzem als Lehrveranstaltung zur Verfügung: "Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation". Untergliedert in 11 Einheiten gibt es jeweils ein einstündiges Vorlesungsvideo und halbstündige Experteninterviews. Die Einheiten werden unter dem Titel "World in Transition" im Rahmen der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit auf englisch angeboten. Das Gutachten untersucht die drei Transformationsfelder Energie, Urbanisierung und Landnutzung und schlägt 10 Maßnahmenbündel für die Transformation zur Nachhaltigkeit vor.
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3. November 2012
Grüne Gründer - neue Studie
Ein Projekt des Borderstep Instituts (Institut für Innovation und Nachhaltigkeit) befasste sich mit der Situation von Start-ups im Bereich Nachhaltigkeit ("grüne Gründer"). Die Abschlusskonferenz des Forschungsvorhabens "Diffusionspfade für Nachhaltigkeitsinnovationen (D-Pfade)" fand am 18. Oktober 2012 in Berlin statt: "Erfolg und Scheitern 'grüner' Innovationen: Konsequenzen für die Energiewende". Auf der Website des Instituts finden sich die Tagungsunterlagen und die Präsentationen dieser Konferenz:
Präsentationen
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse bietet der Rat für Nachhaltige Entwicklung auf seiner Website...
Präsentationen
- Prof. Dr. Klaus Fichter, Dr. Jens Clausen, Borderstep Institut: Vorstellung des Forschungsvorhabens und theoretische Grundlagen
- Dr. Jens Clausen, Borderstep Institut: Energiewende: Diffusionsstrategien für Wärmenetze
- Dr. Ralph Hintemann, Borderstep Institut: Schlüsseltechnologie Green IT: Energieeffiziente Lösungen für Arbeitsplätze von morgen
- Prof. Dr. Klaus Fichter, Borderstep Institut: Schlüsselakteure der Energiewende: Die zentrale Rolle von Startups und "Gründer-Pionieren"
- Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut: „Grüne“ Innovationen: Wer sorgt dafür, dass sie zu einem breiten Erfolg werden?
- Diffusionspfade für Nachhaltigkeitsinnovationen: Das Forschungsvorhaben und seine Ergebnisse
- Nachhaltige Wärmeversorgung: Schlüsselinnovationen für das "Stiefkind" der Energiewende
- Green IT: Revolution im Büro
- Start-ups: Produktpioniere für eine Green Economy
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse bietet der Rat für Nachhaltige Entwicklung auf seiner Website...
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30. Oktober 2012
EurActiv: EU und Nachhaltigkeit
Seit vielen Jahren zählt EurActiv.com zu den besten Quellen für Informationen über EU und Europa. Neben aktuellen Nachrichten bietet das Portal Dossiers, die das Informationsmanagement im dynamischen EU-Umfeld wesentlich erleichtern. Weniger bekannt ist, dass sich die Website auch für das Thema Nachhaltigkeit zu einer mächtigen Ressource gemausert hat: Dem Themenkomplex "Climate & Environment" ist eine eigene "Section" gewidmet, die u.a. folgende Kapitel umfasst:
- Science of climate change
- Economics of climate change
- EU climate change policies
- Energy and climate change
- Carbon capture and storage
- etc.
"It is time to empower citizens to lower their carbon footprint, writes EU Climate Commissioner Connie Hedegaard, who has launched a new educational campaign: A world you like. With a climate you like."Einen Teil der Beiträge findet man auch auf dem deutschen Ableger EurActiv.de. Dort wurde in der Rubrik "Energie und Klimaschutz" beispielsweise kürzlich (26.10.12) über eine öffentliche Konsultation der EU-Kommission berichtet: "Rio+20: Konsultation zu den Folgemaßnahmen".
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21. Oktober 2012
Interview mit Dr. Günther Bachmann
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat auf seiner Website unter dem Titel "Ich plädiere für mehr Verwunderung" ein überaus lesenswertes Interview mit dem RNE-Generalsekretär Günther Bachmann veröffentlicht, in dem viele der hier schon mehrfach angesprochenen Kernpunkte der Debatte um Nachhaltigkeit ihren Niederschlag finden, so beispielsweise die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie oder die Probleme mit "green economy". Ein Auszug:
Außerdem ist vor kurzem in der UTB-Reihe (Universitäts-Taschenbücher) ein einschlägiger Titel erschienen: Iris Pufé: Nachhaltigeit.
Frage: "Das so genannte Drei-Säulen-Modell definiert, dass Nachhaltigkeit nur aus dem Zusammenspiel aus Umwelt, sozialen und ökonomischen Zielen zu erreichen ist. Welche Bedeutung hat das Modell heute noch?"
Bachmann: "Es hilft, die mitunter fast schon ritualisierten Lagerkämpfe 'Wirtschaft versus Umwelt' abzubauen. Es macht definitiv Schluss mit der irreführenden Formel „Die-Schornsteine-müssen-rauchen-dann-erst-kommt-die-Umwelt“ und ihrer aktuellen Variante „Umwelt muss jetzt mal eine Pause einlegen, wir brauchen Wachstum“."Dieses Interview ist Teil eines Buches mit dem Titel "Gesichter der Nachhaltigkeit", das von Alexandra Hildebrandt und Hauke Schwiezer in Kürze herausgegeben wird.
Außerdem ist vor kurzem in der UTB-Reihe (Universitäts-Taschenbücher) ein einschlägiger Titel erschienen: Iris Pufé: Nachhaltigeit.
17. Oktober 2012
Franz Alt zur Debatte um Strompreise und Energiewende
Franz Alt hat sich auf seiner Website "Sonnenseite" in der Debatte um die (scheinbare) Verteuerung des Stroms durch die Energiewende mit ein paar grundlegenden Klarstellungen zu Wort gemeldet.
"Die Bedenkenträger ... sehen in diesen Tagen der Strompreisdiskussion ihre Stunde gekommen. In Zeiten des Zweifels und Angstmachens wird unendlich viel energiepolitischer Unsinn geredet und geschrieben. Die Energiewende sei zu teuer, zu unsozial und überhaupt nicht machbar."Um das Niveau der Argumente zu veranschaulichen, verwendet er eine schöne Analogie:
"Als dem deutschen Kaiser Wilhelm II gemeldet wurde, dass Berta Benz mit einem Benzinauto von Mannheim nach Pforzheim gefahren sei, meinte der Kaiser: „Wir brauchen keine Autos – wir haben doch Pferde.“ Auf ähnlichem Niveau spielt sich zurzeit in Deutschland die Energiewende-Diskussion ab. Kein Wort über die Endlichkeit und die viel schneller steigenden Preise der alten Energieträger. Und kein Wort über die Kosten des Klimawandels. In hysterischen Zeiten wissen wir Deutsche oft wogegen wir sind, aber selten wofür."Den gesamten Beitrag finden Sie hier...
5. Oktober 2012
Blog "Grüne Geschäfte": "Nachhaltige Energie für alle"
Integriert in ZEIT ONLINE findet sich ein interessanter Blog, der mit "Grüne Geschäfte" überschrieben ist - Untertitel: "Wir können's besser: Das Blog für eine Wirtschaft, die Ressourcen und Klima schont". Betreut wird er von den beiden Journalistinnen Marlies Uken und Dagmar Dehmer (Kurzvorstellung der Autorinnen). Die Selbstbeschreibung liest sich so:
"Fast neun Milliarden Menschen könnten im Jahr 2050 auf dieser Welt leben. Konflikte sind da vorprogrammiert: um Energie, um sauberes Wasser, um wertvolle Rohstoffe, um eine intakte Natur. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt beginnen, besser zu wirtschaften – auf eine Weise, die Ressourcen und das Klima schützt. Dieses Blog stellt Unternehmen vor, die das schon heute machen und verfolgt Branchentrends. Es verfolgt die Politik und ihre Macher: Welche Ideen helfen, welche behindern den Umbau zu einer grünen Wirtschaft?" (Quelle).Ein aktueller Blog-Beitrag befasst sich beispielsweise mit der UN-Initiative "Sustainable Energy for All" (Nachaltige Energie für alle) und deren Berater Kandeh Yumkella ...zum Posting
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23. September 2012
Projekte von Studierenden zum Thema Nachhaltigkeit
Zum zweiten Mal findet vom 9.-11. November 2012 auf dem Campus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt der "WFI Dialogue on Sustainability" statt:
"Der WFI Dialogue on Sustainability ist die größte studentische Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit in der deutschsprachigen Universitätslandschaft. Über zwei Tage hinweg treten 50 hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit rund 150 ausgewählten deutschsprachigen StudentenInnen und DoktorandenInnen verschiedenster Fachrichtungen in einen intensiven und inspirierenden Dialog, um aktuellen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen gemeinsam zu begegnen, bereits angestrebte Lösungen kritisch zu betrachten und neue Antworten zu kreieren" (zur Website).An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen haben Studierende im Rahmen einer Projektarbeit eine Website zum Thema "Nachhaltiger Einkauf" aufgebaut: http://www.nachhaltiger-einkauf.de/index2.html.
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